Was dieser Depressionstest misst

Der Depressionstest auf dieser Seite beruht auf dem PHQ-9, einem kurzen, wissenschaftlich validierten Fragebogen aus der PHQ-Familie. Er erfasst mit neun Fragen, wie häufig Sie in den letzten zwei Wochen typische Anzeichen einer depressiven Belastung erlebt haben. Der Summenwert liegt zwischen 0 und 27. Höhere Werte sprechen für eine stärkere Belastung. Der Fragebogen wird weltweit in haus- und fachärztlichen sowie psychotherapeutischen Praxen genutzt.

Was Ihr Ergebnis bedeutet

Das Ergebnis ist eine erste Orientierung, keine Diagnose. Ein hoher Wert sagt nicht, dass Sie an einer Depression erkrankt sind. Ein niedriger Wert sagt nicht, dass Sie keine Unterstützung brauchen. Ob hinter Ihren Angaben eine behandlungsbedürftige Depression steht, lässt sich nur im persönlichen Gespräch klären.

Wenn es Ihnen gerade nicht gut geht

Selbsttests können belasten. Bei akuter Gefahr für Sie oder andere wählen Sie sofort die 112 oder gehen Sie in die nächste psychiatrische Rettungsstelle. Wenn es dringend, aber nicht akut lebensbedrohlich ist, erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117. Für ein anonymes Gespräch ist die TelefonSeelsorge rund um die Uhr kostenfrei erreichbar unter 0800 111 0 111, 0800 111 0 222 oder 116 123. In Berlin steht zusätzlich der Berliner Krisendienst zur Verfügung.

Wie es weitergehen kann

Ein Selbsttest ersetzt kein Gespräch. Aktuell können Sie ein telefonisches Vorgespräch zur Gruppentherapie buchen. In diesem kurzen Gespräch klären wir gemeinsam, ob eine Teilnahme an unserer Gruppenpsychotherapie für Sie infrage kommt.

Quelle: Kroenke K, Spitzer RL, Williams JBW (2001). The PHQ-9. Journal of General Internal Medicine, 16(9), 606 bis 613. Die PHQ-Familie ist über Pfizer für die nicht-kommerzielle Nutzung freigegeben.